facetten

qäule mich wieder einmal durch die vergangenen wochen vor dem supergau meines herzens..soviel vertrautheit, soviel respekt, soviel zarter umgang im respekt vor dem anderen..die zarte pflanze die gerade zu keimen beginnt wird behütet als wäre es die letzte spezies ihrer art..und oft denke ich, dem ist auch so..die letzte einzig wahrhafte liebe zwischen zwei menschen..fühlte sich an als würden wir beide auf dem weg zu einer einzigartigen, neu erwachten, spirituellen liebe sein..eine liebe die nicht aus achtlos hingetippten smilies und emoticons in einem nachrichtendienst sich nur oberflächlich wiederspiegelt..eine liebe die tief in unseren seelen sich vereint und aus der wir die kraft schöpfen um den wogen an der oberfläche zu trotzen..eine liebe mit einem höheren bewußstsein, eine liebe die den anderen sieht, die den anderen so annimmt wie er ist..nicht weil man sich verstellt um schnell zum ziel zu kommen, dem ziel in eine beziehung zu hüpfen und dann diesen menschen für sich zu vereinnehmen..diese liebe ist keine vereinnahmung, sie ist so groß, dass dies nicht passieren wird..

..und dann, dann kommt ein mensch der diese zarte pflanze mit einem hieb köpft, dieser zartheit all ihrer schönheit beraubt, sie einfach so abschneidet..weil sie an der verwundbaren stelle getroffen wurde, an der oberfläche, der oberfläche an der alles im leben so leicht erscheint..der, der abschneidet nimm das pflänzchen hoch, betrachtet es, liebkost es, riecht daran, erfreut sich an dessen zartheit, dessen schönheit..er spielt damit, läßt es in seinen fingern kreisen, legt es weg und hebt es wieder auf, wenn es ihm danach ist...das pflänzchen genießt die aufmerksamkeit, fühlt sich geschmeichelt von der zuneigung die ihm entgegengebracht wird..steht gut im wasser, wenn es in die vase gesteckt wurde, während andere pflänzchen geschnitten werden...

doch die wurzeln der zarten pflanze stecken noch tief in der erde, der erde die da ist, die der nährboden für das wachsen ist, dem nährboden der liebe..doch war der boden nicht mehr so fruchtbar, war an der einen oder anderen stelle zu sauer, überdüngt, ausgetrocknet, verbrannt..und so fühlt sich die pflanze wohl im frischen wasser, als schnittblume..doch die erde ist noch immer da, frisch aufgelockert, voll mit wahrhaftigkeit und reinheit durchzogen und mit stärkeren wurzeln als je zuvor...und diese erde ist gut gegossen mit den tränen des unsagbaren schmerzhaften verlustes..und so voll hoffnung, das die wurzeln wieder ausschlagen...

ich liebe dich, meine fee

28.6.14 08:20, kommentieren

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wenn mein schmerz..

..der trennung so groß, so mächtig ist, dass ich glaube den verstand zu verlieren, dann brennt alles in mir nach dir, dir meine fee..alles in mir scheint in flammen zu stehen und ich stehe neben mir und sehr zu wie das feuer des schmerzes sich durch meinen körper frißt. jedes faser, jede zelle ist in diesem moment heiße lava, die sich unentwegt ergießt und nicht zu versiegen scheint..dagegen anzukämpfen fühlt sich an als würde ich mit einer kinderspritzpistole auf die lava zielen..

mein herz erwacht bei jeder eruption mehr und mehr und fördert alles zu tage, was ich über die jahre hinweg vergraben habe..das feuer hat schon immer gebrannt, das feuer der liebe, seit dem ersten tag an dem ich die erste zeile von dir las, das erste mal deine stimme hörte..diese augenblicke sind so manifestiert in mir, wie eingemeißelt und unauslöschbar mit dir verbunden..

 keine sekunde unseres gemeinsamen weges misse ich, keinen augenblick..blind vor stürmen des lebens, die mir den sand in die augen trieben, sah ich deine seele, dein herz zu wenig und anstatt mir eine schutzbrille aufzusetzen, um den klaren blick nicht zu verlieren, verkroch ich mich in meinen panzer und wartete bis der sturm sich verzieht..doch dieser verzog sich nicht, blies immer heftiger und nachdem ich keinen ausweg mehr sah, sah ich als lösung eines..ich muss dich vor meinen stürmen schützen indem ich diese ganz auf mich lenkte..

rannte davon, in der hoffnung diese stürme lassen dann von dir ab und es wird für dich leichter wieder zu dir zu kommen..aber nein, ich ließ dich dadurch im regen stehen, denn nach dem sturm kommt der regen..und ich war nicht mehr da um dir schutz zu geben..

dies mir zu vergeben scheint mir unmöglich..doch dir zu zeigen was ich in der wüste, in den stürmen über mich gelernt habe, dessen werde ich müde werden..denn wenn ich eines weiß, aus reinstem herzen, ist das ich liebe..

ich vermisse dich, meine fee

 

27.6.14 23:25, kommentieren